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Die Einsamkeit des Trojanischen Pferdes

Autor

Theo

„Auf Wiedersehen!“
„Heute geh ich wieder alleine nach Hause. Ja, Andreea fährt mit ihrem Vater, der wieder gekommen ist, Dan ist früher weggegangen… Ja, heute geh ich wieder alleine nach Hause. Aber warum sollte ich traurig sein? Ich werde zu Fuß gehen, es ist ein bisschen bewölkt, vielleicht wird es regnen. Na, und? Ich habe viel Spaß, durch den Regen zu gehen."
„Auf Wiedersehn, Theo!“
„Ah, ja, auf Wiedersehn. Vergiss nicht, morgen beginnen wir um halb neun.“
"Sie sind schon weg; zwei gute Freundinnen ... heute geh ich wieder alleine nach Hause ... Nach Hause! Wieder nach Hause.
"Komm essen! Geh bis… komm her... " Mein Tonbandgerät ist kaputt: der alte Vivaldi kann mich mit seiner Musik nicht mehr erfreuen. Auch Pink Floyd muss heute schweigen. Ich werde lesen. Sowieso musste ich Faust lesen, nächste Woche schreiben wir Trimesterarbeit. Sehr viel haben wir über Faust gesprochen. Ich habe mir Rechenschaft gegeben, warum Faust so beliebt ist: wegen des Themas. Und diese Idee kam mir während der Deutschstunde: Wozu all das? Wozu Goethes Arbeit an diesem Werk? Diese werden es sowieso nicht verstehen!
Wenn ich so mit meinem Kollegen spreche, fragen mich alle: "Warum musst du unbedingt aus den Büchern zitieren?"
Heute geh ich wieder ...
Aber sie, sie, meine Kollegen, sie können nicht einmal das. Nicht dass ich gescheiter wäre, aber sie sind gar nicht daran interessiert. „Was zieh ich an?", "wie soll ich mich stutzen?", "gehen wir ins Kino?"!...“ Eigentlich ist es besser so. Eigentlich bin ich der Clown. Ja, der Clown.
'“Sie sind allein, allein Mädchen?“
Es kommt mir zu lachen. Jeden Tag, wenn ich hier ankomme, fragt mich dieser junge Milizmann dasselbe: ob ich alleine sei. Keine Phantasie oder keine Weisheit diktiert ihm eine andere Frage. Und diese ist ganz stupid. Als ob er nicht sehen könnte, dass ich allein bin. Ja, und er ist auch allein, er steht den ganzen Tag hier, allein. Zwei einsame Menschen, drei einsame Menschen, vier einsame... Fünf Millionen einsame Menschen, immer suchen sie nichts. Und ich, ich gehe heute wieder alleine nach Hause.

Die Einsamkeit des Trojanischen Pferdes

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