
Hardrock im Turmsaal
Autor
Robert Lovin
Hard-Rock - Aktuelle Ausdrucksformen in der Erfolge-geschichte des "Rock'n Roll", ohne störenden Einfluss anderer Musiksphären. Einfacher: Die Rock-Musik der letzten Jahrzehnte, einfach und klar gestaltet, voller Dynamik und Abwechselung. Hard-Rock eignet sich zu Schallplattenaufnahmen sowie auch für Hard-Rock-Konzerten.
Am Samstag dem 29.X.1983 wurde im Turnsaal der Schule ein solches Hard-Rock-Konzert aufgeführt. Veranstalter war eben unser Lyzeum und als Gäste traten "Zgubby" und "Sydus" auf. Eingeladen waren alle, die ab fünf Uhr Zeit und Lust zur Unterhaltung hatten; die 2,50 lei pro Eintrittskarte waren eher zu wenig als zu viel.
Obwohl das Konzert schon eine Woche früher angekündigt wurde, kamen verhältnismäßig wenige Zuhörer. Das ganze Konzert dauerte cca zwei Stunden und verlief ziemlich angenehm. Den Anfang machte "Zgubby" mit einer 3/4 Stunde klassischen Rocks, der das Publikum besonders mit "See You Later Aligator" begeisterte; einem schon zur Tradition gewordenen Hit der einst von "Lenzi“ und seinen "Metallic" aufgebracht wurde. Getanzt wurde, obwohl die Erlaubniss dazu vorhanden war, nicht.
Dann, cca um 19 Uhr begannen "Sydus" mit dem eigentlichen Hard-Rock. Sie brachten ihre Texte auf 200 W Stereo-Power. "Sydus" heizte richtig ein, obwohl sie schon früher das Publikum mit "Satisfaction" erwärmt hatten. Das Klima war wundervoll; unterhalten hat man sich auf jeden Fall, jeder auf seine Art: manche haben getanzt, andere haben nur zugesehen. Gegen Ende wurde das Konzert immer harder und lauter, "Sydus“ legte manche berühmten Nummern auf, bis gegen 20 Uhr der letzte Song angekündigt wurde. Wenig später ging auch alles wirklich zu Ende, und die Zuschauer verließen den Saal.
Als Schlussfolgerung kann man sagen, dass das Konzert beim Publikum gut angekommen ist, und dass der Wunsch nach mehreren solchen Veranstaltungen durchaus vorhanden ist.
Allerdings sollte man das Publikum in Zukunft besser und schneller verständigen, aber auch von diesem sollten Vorschläge und Kritiken in die Redaktion gelangen.
Robert Lovin, 9D



